Die optimale Domain-Strategie für serverseitiges Tagging & First-Party-Daten
Beim serverseitigen Tagging mit Heytag stehen zwei Optionen zur Verfügung:
- Nutzung der Heytag-Domain:
https://[projekt-id].heytag.app - Nutzung einer benutzerdefinierten Domain:
https://collect.ihredomain.de
Beide Varianten ermöglichen serverseitiges Tracking. Welche Option sinnvoll ist, hängt vom Einsatzzweck, den Anforderungen und der gewünschten Kontrolle ab.
Serverseitiges Tagging mit der Heytag-Standard-Domain
Bei Nutzung der heytag Standard-Domain wird der Tagging-Server über einen vorkonfigurierten Tracking-Endpunkt bereitgestellt. Die Auslieferung erfolgt über eine projektspezifische Subdomain im Format: https://[projekt-id].heytag.app, bspw. https://ojd7744e.heytag.app.
Die Projekt-ID besteht aus einer 8-stelligen, zufällig generierten Nano-ID.
Vorteile
- Die Heytag-Standard-Domain ist sofort einsatzbereit
- Es sind keine DNS-Anpassungen erforderlich
Einschränkungen
- Kein vollständiges First-Party-Setup
- Geringere Kontrolle über Domain- und Cookie-Kontext
Typische Einsatzszenarien
- Schneller Start: wenn das Tracking-Setup kurzfristig live gehen soll und Geschwindigkeit wichtiger ist als ein vollumfängliches Setup
- First-Party-Kontext nicht erforderlich: wenn Domain- und Cookie-Kontext für den Anwendungsfall keine entscheidende Rolle spielen
Serverseitiges Tagging mit einer benutzerdefinierten Domain
Bei Nutzung einer eigenen Domain wird der Tagging-Server über eine kundeneigene Subdomain als Tracking-Endpunkt bereitgestellt.
Die Auslieferung erfolgt über eine frei wählbare Subdomain, zum Beispiel:
https://metrics.ihredomain.dehttps://data.ihredomain.dehttps://collect.ihredomain.dehttps://sst.ihredomain.de
Die Subdomain wird per DNS mit dem serverseitigen Tagging-Setup verbunden und direkt dem jeweiligen Projekt zugeordnet.
Für die Anbindung einer eigenen Subdomain ist mindestens ein A-Record erforderlich. Zusätzlich wird die Einrichtung eines AAAA-Records empfohlen, um die Erreichbarkeit und Zukunftssicherheit des Tracking-Endpunkts sicherzustellen.
Weitere Informationen zur DNS-Konfiguration sind in der DNS-Einrichtung für serverseitiges Tagging beschrieben.
Vorteile
- First-Party-Daten im eigenen Domainkontext
- Geringere Einschränkungen durch Browser-Mechanismen
- Verbesserte Konsistenz bei Cookie-Laufzeiten und Conversion-Zuordnung
Eine eigene Subdomain verbessert den First-Party-Kontext, stellt jedoch keinen vollständigen Same-Origin-Kontext her. Same-Origin-Setups erfordern zusätzliche Komponenten innerhalb der eigenen Infrastruktur.
Typische Einsatzszenarien
- Tracking-Setups mit hohen Anforderungen an Datenqualität und Resilienz gegenüber Tracking-Prävention
- Anwendungen, bei denen eine möglichst vollständige Conversion-Erfassung im Fokus steht
- Datenschutz- und Compliance-orientierte Umgebungen
Voraussetzungen
- Zugriff auf die DNS-Verwaltung der Domain
- Kurze technische Einrichtung (einmalig)
Weiterführend
Eigene Domain für serverseitiges Tagging – Setup & DNS
Detaillierte Anleitung zur technischen Umsetzung mit eigener Subdomain.